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Ein Praxisnetzwerk, das die Praxis selbst betreiben kann

Wie eine Arztpraxis ihr Netz hinter einer AIMdefense segmentiert und die Anbindungen an Kassenärztliche Vereinigung und Abrechnungsdienstleister auf definierte Wege bringt.

Die Praxis

Eine niedergelassene Arztpraxis mit neun Behandlungsräumen. Jeder Raum ist mit einem Arbeitsplatz ausgestattet, an der Rezeption stehen zwei weitere PCs und drei Drucker. Die Praxisverwaltungssoftware läuft auf einem eigenen Server in den Praxisräumen.

Eine eigene IT-Abteilung gibt es nicht. Die Betreuung übernimmt ein Angehöriger der Praxisinhaber, der aus seiner beruflichen Laufbahn IT-Erfahrung mitbringt. Die Verantwortung für den Praxisbetrieb liegt beim Inhaber.

Ausgangslage

Zwischen Praxisnetz und Internet stand bisher ausschließlich ein Router. Eine Firewall gab es nicht. Es gab auch keine Trennung zwischen Server, Behandlungsplätzen, Rezeption und Druckern. Alle Geräte hingen in einem gemeinsamen, flachen Netz.

Gleichzeitig ist die Praxis nach außen angebunden: an die Kassenärztliche Vereinigung sowie an Abrechnungsdienstleister für die Privatliquidation. Es bestehen also reguläre Datenwege in das Praxisnetz hinein, an dessen Ende ein Server mit Patientendaten steht. Ohne Firewall gab es dafür keine Stelle, an der diese Wege gefiltert, begrenzt oder protokolliert werden.

Der Auslöser

Den Anstoß gab der betreuende Angehörige. Er machte gegenüber der Praxisleitung deutlich, was ein unbefugter externer Zugriff auf Patientendaten für eine Praxis bedeuten würde, fachlich, rechtlich und für das Vertrauensverhältnis zu den Patienten. Ein Router allein sei dafür keine ausreichende Grenze.

„Ich stehe in der Verantwortung und habe es umsetzen lassen. An sich will ich nur den Betrieb sichern. Es ist unvorstellbar, wie viel Know-how einer kleinen Praxis abverlangt wird. Wünschenswert wäre eine einfachere Lösung und Betreuung.“

— Praxisinhaber

Diese Aussage beschreibt die Ausgangslage vieler niedergelassener Praxen. Die Verantwortung für den Schutz der Patientendaten liegt bei der Praxisleitung. Das dafür nötige technische Wissen ist aber selten im Haus.

Die Lösung

Die Praxis setzt AIMdefense als zentrale Firewall ein und baut die gesamte Infrastruktur dahinter auf. Das Netz ist heute in klar getrennte Bereiche gegliedert:

  • der Server mit der Praxisverwaltungssoftware als besonders geschützter Bereich
  • die neun Behandlungsplätze
  • die Rezeption
  • die Drucker in einem eigenen Segment

Zwischen den Bereichen greifen Regeln, die nur die tatsächlich benötigte Kommunikation zulassen. Die Anbindungen an die Kassenärztliche Vereinigung und an die Abrechnungsdienstleister laufen über definierte, dokumentierte Wege statt über ein offenes Netz. Gefiltert und protokolliert wird an der Firewall. Konfigurationsstände werden gesichert und lassen sich wiederherstellen.

Die Bedienung erfolgt über eine Oberfläche, in die sich der betreuende Angehörige ohne Zusatzschulung eingearbeitet hat. Das System wird Assembled in Germany bereitgestellt.

Umsetzung

Aufbau und Umstellung waren an einem Tag abgeschlossen. Die eigentliche Umschaltung erfolgte an einem Wochenende bei geschlossener Praxis und dauerte rund drei Stunden. Der Sprechbetrieb war zu keinem Zeitpunkt betroffen, ein Ausweichtermin für Patienten nicht erforderlich.

Das Ergebnis

Die Praxis betreibt ihr Netzwerk eigenständig. Der Server mit den Patientendaten steht nicht mehr im selben Netz wie Drucker und Arbeitsplätze. Ein Zwischenfall an einem Endgerät bleibt auf sein Segment begrenzt. Die externen Datenwege sind benannt, geregelt und nachvollziehbar, statt implizit über einen Router zu laufen.

Für die Praxisleitung heißt das vor allem: Der Schutz der Patientendaten hängt nicht mehr an gewachsenem Wissen und Vertrauen, sondern an einer dokumentierten Struktur, die sich prüfen und wiederherstellen lässt.

„Eine Baustelle weniger.“

— Praxisinhaber

Kurzfakten

BrancheAmbulante Versorgung, Einzelpraxis
AIM-ProdukteAIMdefense
ArchitekturSegmentiertes Praxisnetz hinter zentraler Firewall
AusgangssystemRouter ohne Firewall
Umgebung1 Server, 11 Arbeitsplätze, 3 Drucker
Externe AnbindungenKassenärztliche Vereinigung, Abrechnungsdienstleister
BetreuungEigenverwaltung durch die Praxis
Projektlaufzeit1 Tag
Downtimerund 3 Stunden, am Wochenende bei geschlossener Praxis

Mehr zu AIMdefense

Welche Funktionen hinter Segmentierung, Regelwerk und Protokollierung stehen, finden Sie auf der Seite Funktionen.

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AIMdefense

Next Generation Firewall, Software-first.

Secure 2 Fiber GmbH · Am Brambusch 24 · 44536 Lünen

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